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Weiße Bettwäsche aus Baumwollsatin mit 2 feinen blauen Streifen an der Seite

Bettwäsche-Material im Vergleich: Welcher Stoff ist der richtige für Ihren Schlaf?


Ruhen wie auf Wolken und einen erholsamen Schlaf genießen: So wie Matratze, Kissen und Decke spielt auch die Bettwäsche eine zentrale Rolle für traumhafte Stunden im heimischen Bett. Dabei ist die Frage nach dem optimalen Bettwäsche-Material entscheidend. Doch eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht. Welcher Stoff der richtige ist, hängt von Ihrem Temperaturempfinden ab, von der Jahreszeit und von Ihrem Anspruch an Haptik und Langlebigkeit.

Die gängigsten Materialien sind Baumwolle in ihren Webarten Renforcé, Perkal und Mako-Satin, dazu Leinen, Jersey, die Wintermaterialien Biber und Flanell sowie Mikrofaser. Baumwolle nimmt ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit auf und reguliert dadurch das Schlafklima. Leinen kühlt im Sommer, Biber wärmt im Winter und Mako-Satin funktioniert das ganze Jahr. Als grober Richtwert gilt eine Fadendichte von 300 bis 500 Fäden pro Quadratzoll, ab der die Branche von Hotelqualität spricht. In diesem Ratgeber vergleichen wir alle gängigen Bettwäsche-Stoffe mit ihren Eigenschaften, damit Sie das passende Material für Ihren Schlaf schneller finden.

Welche Bettwäsche-Materialien gibt es? Die Materialkunde

Materialien existieren viele, doch fast alle hochwertigen Bettwäsche-Stoffe bestehen aus Baumwolle. Was sie voneinander unterscheidet, sind die Faserart, die Webart und die Veredelung – nicht der Rohstoff selbst. Wer die drei Ebenen einzeln unter die Lupe nimmt, versteht sofort, warum sich zwei Bettbezüge aus 100 % Baumwolle völlig verschieden anfühlen können.

Naturfasern, Kunstfasern und Mischgewebe

Bei Bettwäsche unterscheidet man drei Materialgruppen: reine Naturfasern, reine Kunstfasern und Mischgewebe. Naturfasern wie Baumwolle, Leinen und Seide sind atmungsaktiv und nehmen Feuchtigkeit gut auf, sie regulieren die Temperatur auf natürliche Weise. Kunstfasern wie Mikrofaser (meist Polyester) sind pflegeleicht, trocknen schnell und liegen im günstigen Preissegment, transportieren Feuchtigkeit aber schlechter. Mischgewebe wie Polycotton verbinden beide Welten und sind besonders bügelarm. Eine eigene Gruppe bilden die Regeneratfasern Lyocell und Bambus, die aus pflanzlichem Rohstoff gewonnen werden und die Atmungsaktivität von Naturfasern mit einer besonders glatten Oberfläche verbinden.

Material und Webart sind zwei verschiedene Dinge

Der Begriff „Baumwolle" allein sagt nichts darüber aus, wie sich Ihre Bettwäsche anfühlt. Entscheidend für die Haptik ist die Webart. Renforcé, Perkal, Satin und Linon sind allesamt Baumwollgewebe, sie unterscheiden sich nur darin, wie die Fäden verkreuzt werden. Renforcé und Perkal nutzen die einfache, robuste Leinwandbindung, bei der sich Kett- und Schussfaden gleichmäßig abwechseln. Satin entsteht in Atlasbindung, bei der mehr Fäden an der Oberfläche liegen, wodurch der typische Glanz und das geschmeidige Gefühl entstehen. Wer beim Kauf nur auf die Faser achtet und die Webart ignoriert, vergleicht Äpfel mit Birnen.

Bettwäsche-Arten: Material im direkten Vergleich

Kein einzelnes Material ist in allen Punkten überlegen. Jeder Stoff hat seine spezielle Stärke, ob Kühlung, Wärme, Pflegeleichtigkeit oder Langlebigkeit – und genau danach sollten Sie ihn auswählen.

MaterialHaptik / GefühlJahreszeitAtmungsaktivitätPflegePreisIdeal für
Baumwolle RenforcéWeich, matt, glattGanzjahrHoch60 °C, leicht bügelnAllrounder, Alltag
Perkal (Mako-Perkal)Kühl, glatt, knackigSommerSehr hoch40–60 °C, bügeln€€Warme Nächte, Vielschwitzer
Mako-SatinSeidig, schimmernd, kühlGanzjahrMittel–hoch40–60 °C, bügeln empfohlen€€€Hotelgefühl, eleganter Look
LeinenGrob-natürlich, knittertSommerSehr hoch40 °C, kaum bügeln€€€Heiße Nächte, Naturliebhaber
JerseyWeich, dehnbar, kuscheligGanzjahrMittel40–60 °C, bügelfreiPflegeleicht, ganzjährig
BiberFlauschig, warm, angerautWinterMittel60 °C, bügelfreiKalte Winternächte
FlanellWeich, warm, fein angerautWinterMittel60 °C, bügelfrei€–€€Kuschelige Wärme
SeersuckerLeicht, kreppig, luftigSommerHoch40–60 °C, bügelfreiSommer, Bügelmuffel
Mikrofaser / PolycottonGlatt, leichtGanzjahrNiedrig–mittel40–60 °C, bügelfreiKleines Budget, pflegeleicht
DamastFein, glatt, gemustertGanzjahrMittel–hoch60 °C, bügeln empfohlen€€€Klassischer, edler Look
SeideSehr glatt, kühlGanzjahrHochHandwäsche€€€€Empfindliche Haut, Luxus
Lyocell / TENCELWeich, seidig, kühlSommer / GanzjahrSehr hoch40 °C, kaum bügeln€€Nachhaltigkeit, Vielschwitzer

(Preis-Legende: € günstig · €€ mittel · €€€ gehoben · €€€€ Luxus.)

Die fünf entscheidenden Faktoren

Eine gute Materialwahl lässt sich auf fünf Faktoren herunterbrechen, die ineinandergreifen. Zwei davon betreffen das reine Gefühl im Bett. Die Haptik entscheidet, ob sich der Stoff glatt, weich, hart, kratzig oder flauschig auf der Haut anfühlt, das Temperaturverhalten, ob er eher kühlt, wärmt oder ausgleicht. Wie gut ein Stoff Feuchtigkeit abtransportiert, hängt mit der Atmungsaktivität zusammen, dem wichtigsten Kriterium für alle, die nachts viel schwitzen. Die beiden letzten Faktoren zeigen sich erst über die Jahre. Die Pflege bestimmt mit Waschtemperatur und Bügelaufwand den Alltagskomfort, während der Preis immer im Verhältnis zur Langlebigkeit stehen sollte. Denn ein hochwertiges Material, das zehn Jahre hält, ist am Ende günstiger als drei billige Garnituren im selben Zeitraum.

Die beliebtesten Materialien im Detail

Baumwolle und ihre Webarten

Atmungsaktiv, hautfreundlich und robust zugleich: Aufgrund ihrer Eigenschaften ist Baumwolle mit Abstand das meistgenutzte Material für gute Bettwäsche. Innerhalb der Baumwolle existieren allerdings verschiedene Webarten, die den Unterschied machen. Renforcé ist griffig und pflegeleicht – der unkomplizierte Allrounder für den Alltag. Perkal wird dichter gewebt (ab etwa 200 TC), fühlt sich glatter und kühler an und gilt in der gehobenen Hotellerie als sommerlicher Standard. Linon ist eine besonders leichte Leinwandbindung für heiße Nächte. Mako-Satin ist die edelste Variante und besonders angenehm auf der Haut. Seidig glänzend sowie geschmeidig ist der Stoff ganzjährig eine gute Wahl.

Auch die Qualität der Faser selbst kennt Stufen. Standardbaumwolle hat kürzere Fasern und neigt eher zu kleinen Knötchen (Pilling). Mercerisierte Baumwolle hingegen wird veredelt und gewinnt dadurch Glanz und Reißfestigkeit. Die hochwertigste Stufe ist langstapelige ägyptische Mako-Baumwolle mit Faserlängen über 35 Millimetern, die ein besonders glattes, strapazierfähiges Garn ergibt. Was genau bei der Veredelung passiert und warum mercerisierte Baumwolle länger hält, erklären wir ausführlich im Beitrag Was heißt „mercerisiert"?.

Leinen-Bettwäsche: Der natürliche Temperaturregler

Kühlend, reißfest und hygienisch: Leinen ist das kühlste unter den gängigen Bettwäsche-Materialien und deshalb die erste Wahl für heiße Sommernächte. Die Faser leitet Körperwärme schnell ab, nimmt viel Feuchtigkeit auf und trocknet rasch, sodass sich Ihre Schlafumgebung auch bei hohen Temperaturen frisch anfühlt. Optisch hat Leinen einen bewusst natürlichen, leicht knittrigen Charakter, den viele als lässig-elegant schätzen. Darüber hinaus ist der Stoff schmutzabweisend und sehr pflegeleicht: Bügeln ist kaum nötig und im Grunde auch nicht erwünscht. Wer die glatte, glänzende Perfektion von Satin sucht, wird mit Leinen zwar nicht glücklich, wer Natürlichkeit und Minimalismus mag, dafür umso mehr.

Jersey-Bettwäsche: Weich, dehnbar, unkompliziert

Jersey wird nicht gewebt, sondern gestrickt und fühlt sich deshalb an wie ein hochwertiges T-Shirt, weich, dehnbar und anschmiegsam. Für die Fäden können verschiedene Materialien wie Baumwolle, Wolle, Viskose, Seide oder Polyester verwendet werden, die mit einem kleinen Anteil Elasthan gemischt werden. Daher ist das Material keine eigene Faser an sich, sondern eine spezielle Stoffart. Aufgrund der elastischen Struktur, die sich der Matratze anpasst, ist Jersey besonders beliebt für Spannbettlaken. Der Stoff wärmt stärker als Perkal oder Satin und braucht kein Bügeleisen, was ihn zum pflegeleichten Ganzjahresmaterial für kühlere Schlafzimmer macht. Für den harten Dauereinsatz in der Industriewäsche ist Jersey allerdings weniger geeignet, weil die dehnbare Machart mit der Zeit an Form verliert.

Kunstfasern und Polycotton: Baumwolle oder Mikrofaser?

Das Dilemma „Baumwolle oder Mikrofaser?" entscheidet sich über den Anspruch an das gewünschte Schlafklima und das individuelle Budget. Mikrofaser besteht aus feinen Kunstfasern, ist sehr leicht, knittert kaum und liegt im günstigsten Preissegment. Der Nachteil des Materials: Die Fasern nehmen Feuchtigkeit deutlich schlechter auf als Baumwolle, weshalb sich Mikrofaser weniger angenehm anfühlt und für Menschen, die nachts schwitzen, ungeeignet ist. Polycotton, eine Mischung aus Baumwolle und Polyester, ist ein Kompromiss mit besserer Atmungsaktivität und geringem Bügelaufwand. Wer Wert auf ein natürliches Schlafklima legt, greift immer zu reiner Baumwolle. Wer ein pflegeleichtes, erschwingliches Zweitset fürs Gästezimmer sucht, kann mit Mikrofaser oder Polycotton nichts falsch machen.

Nachhaltige Alternativen: Lyocell, TENCEL und Bambus

Unter den nachhaltigen, alternativen Fasern für Bettwäsche ist Lyocell wahrscheinlich die interessanteste, weil sie Umweltvorteile mit echtem Schlafkomfort verbindet. Gewonnen wird sie aus Holz (meist Eukalyptus), das in einem geschlossenen Kreislaufverfahren zu Fasern verarbeitet wird, bei dem das Lösungsmittel fast vollständig wiederverwendet wird. TENCEL ist der bekannteste Markenname für diese Faser. Das Material fühlt sich seidig-kühl an, transportiert Feuchtigkeit hervorragend und eignet sich damit besonders für Vielschwitzer. Bambus-Bettwäsche wird meist als Bambus-Viskose hergestellt und ist ebenfalls eine Regeneratfaser, die für ihre weiche, glatte Haptik geschätzt wird. Beide Fasern sind eine überzeugende Wahl für alle, die Nachhaltigkeit und ein kühles Schlafgefühl verbinden möchten.

Trotz dieser Vorzüge bleiben Lyocell und Bambus bis heute Nischenmaterialien und reichen an die Popularität der Baumwolle-Bettwäschearten nicht heran. Das hat hauptsächlich praktische Gründe. Die Fasern sind in der Herstellung aufwendiger und damit teurer, das Angebot im Bettwäsche-Sortiment ist dadurch deutlich kleiner. Außerdem müssen die meisten Regeneratfasern schonend bei 40 °C gewaschen werden, was sie für den robusten Alltag und die Industriewäsche der Hotellerie weniger geeignet macht. Baumwolle ist dagegen seit Jahrzehnten etabliert, überall verfügbar, strapazierfähig und in zahlreichen Webarten erhältlich, weshalb sie für die meisten Haushalte die naheliegende Wahl bleibt.

Flanell- oder Biber-Bettwäsche: Was ist der Unterschied?

Flanell und Biber sind beides angeraute Baumwollstoffe für den Winter. Der Hauptunterschied liegt in der Intensität der Aufrauung. Biber wird auf beiden Seiten aufgeraut und ist dadurch flauschiger, voluminöser und wärmer. Flanell wird feiner aufgeraut und hat dadurch ein weicheres, glatteres Griffbild. In der Wärmeleistung liegt Biber knapp vorn, dafür fühlt sich Flanell etwas eleganter an.

Für die Praxis bedeutet das, dass Biber-Bettwäsche die beste Wahl ist, wenn Sie maximale Wärme für kalte Winternächte oder ein unbeheiztes Schlafzimmer brauchen. Wer es kuschelig-warm, aber nicht ganz so schwer mag, greift stattdessen zu Flanell-Bettwäsche. Beide Materialien lassen sich bei 60 °C waschen und müssen nicht gebügelt werden. Im Sommer sind diese Stoffe allerdings zu warm, dann sind Leinen- oder Perkal-Bettwäsche die bessere Wahl. Ob Flanell oder Biber besser zum Schlafen geeignet ist, ist am Ende also keine Grundsatzfrage, sondern eine Frage des Wärmegrads.

Welches Material passt zu welchem Schlaftyp?

Ganz gleich, ob Perkal-, Biber- oder Mako-Satin-Bettwäsche: Die besten Stoffe sind schlussendlich die, die zu Ihrem Schlafverhalten passen. Nachfolgend gehen wir auf die drei gängigsten Schläfertypen ein und geben individuelle Materialempfehlungen für ein optimales Schlafgefühl.

Bettwäsche für den Sommer oder für Vielschwitzer

Wer nachts schwitzt oder in warmen Sommernächten schlecht schläft, benötigt ein Material mit hoher Atmungsaktivität und guter Feuchtigkeitsableitung. Am besten geeignet sind Leinen, Perkal und Seersucker, dazu die kühlende Faser Lyocell. Diese Stoffe fühlen sich auf der Haut kühl an und transportieren Schweiß zuverlässig ab. Von dicht wärmenden Materialien wie Jersey, Biber oder Flanell sollten Vielschwitzer im Sommer eher absehen.

Bettwäsche für den Winter oder für Frierende

Wer schnell friert, sollte im Winter zu einem wärmespeichernden Material greifen. Biber und Flanell sind hier die erste Wahl, weil ihre angeraute Oberfläche eine isolierende Luftschicht bildet. Auch Jersey wärmt spürbar mehr als glatte Gewebe und eignet sich für die Übergangszeit. Wer nicht saisonal wechseln möchte, findet in mercerisiertem Baumwoll-Satin einen guten Kompromiss, der im Winter angenehm temperiert, ohne im Sommer zu heiß zu werden.

Für Allergiker: worauf es ankommt

Für Allergiker eignet sich dicht gewebte, bei mindestens 60 °C waschbare Baumwolle am besten, weil sie Hausstaubmilben wenig Angriffsfläche bietet. Perkal und Mako-Satin sind hier ideal, da ihre dichte Webart das Eindringen von Milben und Allergenen erschwert und regelmäßiges Waschen bei 60 °C die Milben zuverlässig entfernt. Achten Sie zusätzlich auf Zertifizierungen. Für gewebte Bettwäsche ist vor allem OEKO-TEX Standard 100 relevant, ein Siegel, das garantiert, dass der Stoff auf Schadstoffe geprüft ist. Bei Daunendecken und -kissen kommt das NOMITE-Siegel hinzu, das diese Produkte als für Hausstauballergiker geeignet kennzeichnet. Solche geprüften Materialien finden Sie bei hochwertigen Herstellern wie Beaumont & Brown.

Woran erkennen Sie hochwertige Bettwäsche?

Hochwertige Bettwäsche erkennen Sie an drei Merkmalen, nämlich der Fadendichte, der Faserqualität und der Verarbeitung. Diese drei zusammen entscheiden darüber, wie gut sich ein Stoff anfühlt und wie lange er hält – weit mehr als der Preis auf dem Etikett.

Fadendichte (Thread Count): Konkrete Richtwerte

Die Fadendichte gibt an, wie viele Fäden auf einen Quadratzoll Stoff verwebt sind, und ist ein zuverlässiger, wenn auch nicht der einzige Qualitätsindikator. Als Orientierung gelten folgende Werte:

FadendichteEinordnungTypisches Material
120–150 TCStandard, solider AlltagRenforcé
200–300 TCGehobenPerkal, einfacher Satin
300–500 TCHotelqualitätMercerisierter Mako-Satin
600+ TCKritisch prüfenoft mehrfach gezählte Garne

Höher ist dabei nicht automatisch besser. Manche Hersteller werben mit 800 oder 1.000 TC, zählen dafür aber mehrlagige Garne einzeln, was die Zahl künstlich aufbläht. Ein ehrlicher Wert von 400 TC aus langstapeliger Mako-Baumwolle eignet sich schlussendlich aber besser als aufgeblähte 1.000 TC aus kurzer Standardfaser. 

Was 5-Sterne-Hotels verwenden

Internationale Luxushotels setzen fast durchgängig auf mercerisierten Baumwoll-Satin mit rund 400 TC. Der Grund ist neben der Optik die Wirtschaftlichkeit, denn dieses Material übersteht Hunderte industrieller Waschgänge bei hohen Temperaturen, ohne seinen Glanz oder seine Geschmeidigkeit zu verlieren. Wir bei Beaumont & Brown beliefern seit über 20 Jahren Häuser der internationalen Spitzenhotellerie und Top-Marken mit genau diesem Material. Privatkunden erhalten bei uns dieselbe Qualität für das heimische Bett. Wenn Sie einmal in einem guten Hotel in echter 400-TC-Bettwäsche geschlafen haben, spüren Sie den Unterschied zu herkömmlicher Bettwäsche sofort.

Verarbeitung, Herkunft und Siegel

Neben Faser und Fadendichte lohnt der Blick auf Verarbeitung und Herkunft: saubere Nähte, hochwertige Verschlüsse und geprüfte Materialien sind Zeichen echter Qualität. Eine ausführliche Checkliste zum Erkennen guter Bettwäsche finden Sie in unserem Ratgeber Hochwertige Bettwäsche erkennen.

Häufige Fehler bei der Materialwahl

Die meisten Fehlkäufe bei Bettwäsche entstehen nicht aus Unwissen über Materialien, sondern aus falschen Prioritäten. Zwei Fehler sehen wir besonders oft.

Nur auf Preis oder Optik achten

Der häufigste Fehler ist, Bettwäsche ausschließlich nach dem Aussehen oder dem Preisschild zu kaufen, statt nach dem Material. Ein günstiges Set aus kurzstapeliger Baumwolle oder reiner Mikrofaser sieht im Regal ähnlich aus wie hochwertige Ware, verliert aber nach wenigen Wäschen an Weichheit und beginnt zu pillen. Wer einmal in gute Qualität investiert, spart über die Jahre, weil ein langlebiges Material mehrere billige Garnituren überdauert. Rechnen Sie den Preis daher pro Nutzungsjahr, nicht pro Kauf.

Mako-Satin und seine Nachteile richtig einordnen

Mako-Satin hat wenige, aber reale Nachteile, die man vor dem Kauf kennen sollte. Die glänzende Oberfläche kommt am besten zur Geltung, wenn der Stoff gebügelt wird, was etwas mehr Pflegeaufwand bedeutet als bei bügelfreiem Jersey. Die glatte, kühle Haptik empfinden manche Menschen außerdem im Winter als zu wenig kuschelig, und der edle leichte Glanz ist Geschmackssache. Ein Qualitätsmangel ist all das nicht, denn die kühle Geschmeidigkeit ist genau die Eigenschaft, für die Mako-Satin geschätzt wird. Wer es lieber flauschig-warm mag, ist aber mit Biber oder Flanell schlicht besser bedient.

Häufige Fragen zum Bettwäsche-Material

In welcher Bettwäsche kann man am besten schlafen?

Am besten schläft man in atmungsaktiver Baumwoll-Bettwäsche, deren Webart zur Jahreszeit und zum eigenen Temperaturempfinden passt. Für ein ganzjährig ausgewogenes Schlafklima ist mercerisierter Mako-Satin die zuverlässigste Wahl, weil er Feuchtigkeit reguliert und sich weder zu warm noch zu kühl anfühlt. Vielschwitzer schlafen eher in Leinen oder Perkal, Frierende in Biber oder Flanell.

Welcher Stoff ist der beste für Bettwäsche?

Der beste Stoff für Bettwäsche ist extra langstapelige, mercerisierte Baumwolle, weil sie Weichheit, Atmungsaktivität und Langlebigkeit in einem Material vereint. Ob Sie diese Baumwolle als kühlen Perkal, seidigen Mako-Satin oder robusten Renforcé bevorzugen, entscheidet der persönliche Geschmack. Reine Kunstfasern schneiden beim Schlafklima schlechter ab, sind aber günstiger und pflegeleichter.

Welches Material ist im Sommer, welches im Winter am besten?

Im Sommer sind Leinen, Perkal und Seersucker am besten, weil sie kühlen und Feuchtigkeit schnell ableiten. Im Winter wärmen Biber und Flanell am zuverlässigsten, da ihre angeraute Oberfläche eine isolierende Luftschicht bildet. Wer nicht saisonal wechseln möchte, kommt mit mercerisiertem Baumwoll-Satin das ganze Jahr gut zurecht.

Welche Bettwäsche eignet sich für das ganze Jahr?

Für das ganze Jahr eignet sich mercerisierter Mako-Satin am besten, weil seine Atlasbindung auf die Körpertemperatur reagiert und dadurch im Sommer kühl und im Winter warm genug bleibt. Auch Renforcé und Jersey lassen sich ganzjährig verwenden, wärmen jedoch etwas stärker. Wer nur eine einzige Garnitur für alle Jahreszeiten möchte, fährt mit Mako-Satin am zuverlässigsten, ebenso wie die Hotellerie, die aus Effizienzgründen auf ein einziges Ganzjahresmaterial setzt.

Wie pflege ich die einzelnen Bettwäsche-Materialien richtig?

Die richtige Pflege richtet sich nach dem Material. Baumwolle in ihren Webarten (Renforcé, Perkal, Satin), Biber und Flanell vertragen 60 °C, Leinen und Lyocell wäscht man schonender bei 40 °C und Seide gehört in die Handwäsche. Bügeln müssen Sie vor allem Satin und Damast, während Jersey, Biber und Seersucker bügelfrei bleiben. Als Faustregel gilt: Je glatter und glänzender der Stoff, desto eher lohnt das Bügeln.

Die passende Bettwäsche für Ihren Schlaf

Welches Bettwäsche-Material das richtige ist, entscheidet keine allgemeingültige Rangliste, sondern Ihr individuelles Schlafverhalten. Wer nachts viel schwitzt, greift zu Leinen oder Perkal, wer leicht friert zu Biber oder Flanell und wer ein Material für das ganze Jahr sucht, liegt mit mercerisiertem Mako-Satin richtig. Über allem stehen jedoch drei Qualitätsmerkmale, die den Unterschied machen, nämlich langstapelige Baumwolle, eine hohe Fadendichte von rund 400 TC und eine saubere Verarbeitung. Wenn Sie das Schlafgefühl eines 5-Sterne-Hotels zu Hause erleben möchten, finden Sie in unserer Hotelbettwäsche aus mercerisierter Baumwolle genau das Material, das seit über 20 Jahren in internationalen Luxushotels zum Einsatz kommt.

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